18. September 2020

  • September 2020

  • AKTUELLES

    OÖ bietet 21 Pilgerwege und 121 Wallfahrtsorte

    Das „Beten mit den Füßen“ erlebt eine Renaissance

    Wo geht’s lang im Leben? Auf der Suche nach einer Antwort bedienen sich wieder immer mehr Menschen eines uralten Rituals: des Pilgerns! Die Wandersleute brechen dabei auf, um abzuschalten und zu sich selbst zu finden. Wallfahren gilt als „Beten mit den Füßen“. Diese Art von Gebet in freier Natur nimmt zu, obwohl im ganzen Land die Messbesucher weniger und die Kirchenaustritte mehr werden. Von der Renaissance des Pilgerns und Wallfahrens profitiert der heimische Tourismus. Oberösterreich ist nämlich mit 21 Pilgerwegen und 121 Wallfahrtsorten das Pilger-Bundesland Nummer 1. Entlang der 21 Routen mit religiösem Hintergrund steigen die Nächtigungszahlen. „Gerade jetzt haben die Menschen ein Bedürfnis nach Entschleunigung und innerer Einkehr,“ freut sich Tourismuslandesrat Markus Achleitner. Die 21 Pilgerwege verteilen sich über das ganze Bundesland. Sie reichen vom Benediktweg in Spital am Pyhrn über den Josefweg im Salzkammergut, den Granatzweg im Innviertel, den Marien-Wanderweg am St. Marienkirchen am Hausruck und die Via Alm ins Almtal bis zum Johannesweg im Herzen des Mühlviertels. Der jüngste oberösterreichische Pilgerweg wurde diesen Sommer mit dem Sebaldusweg im Ennstal eröffnet. Er führt über 85 km durch sechs Gemeinden im Nationalpark Kalkalpen. Unter den 121 Wallfahrtsorten sind beschauliche Kapellen ebenso wie große Basiliken oder die weithin sichtbare Pöstlingbergkirche in Linz. Zu den bekanntesten Gnadenstätten gehören Enns-Lorch, St. Florian, Frauenstein mit seiner Schutzmantelmadonna, Stadl-Paura, Maria Schauersberg in Thalheim bei Wels und Adlwang (Bild). Dort kommen an den ersten drei Oktober-Wochenenden alljährlich tausende Besucher zusammen, um an den „Goldenen Samstagen“ Gottesdienste zu feiern und sich am Kirtag zu unterhalten. Ob es diese Festtage heuer gibt, entscheidet sich Mitte September. Foto: Hüthmeyer

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    Erdäpfelpüree für ganze Familie aus einer Kartoffel

    Lachen musste die bildhübsche Monika aus Adlwang im Bezirk Steyr-Land, nachdem ihre Eltern am eigenen Acker diese Riesenknolle geerntet hatten. Im Vergleich dazu erscheint der normale Erdapfel als Zwutschkerl. Die tolle Knolle wiegt stolze 1,24 Kilogramm. „Dass man aus einer Kartoffel Erdäpfelpüree für die ganze Familie zubereiten kann, gibt es auch nicht alle Tage,“ freut sich Monika. Übrigens: Mit der Corona-Krise stieg der Verkauf frischer, heimischer Erdäpfel um 13,4 Prozent an. Foto:?Gerhard Hütmeyer

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    Zwei Leichen am Friedhof entdeckt: Mordalarm in St. Oswald bei Freistadt!

    Im 3. Band ihrer Mühlviertler Krimiserie bringt Eva Reichl auch einen Politiker um die Ecke

    Leichen am Friedhof wären nicht außergewöhnlich. In diesem Fall liegen die zwei Toten aber nicht in, sondern auf einem Grab in St. Oswald bei Freistadt: ein Politiker und ein Landwirt. Sie sind die Opfer der mörderischen Phantasie von Eva Reichl (49) aus Ried in der Riedmark im dritten Band ihrer Mühlviertler Krimireihe. Eva Reichl legt jedes Jahr einen Mühlviertler Krimi (Bild) vor. Band 3, „Mühlviertler Grab“, ziert eine Kapelle aus Mötlas in Unterweißenbach, die von der Autorin fotografiert wurde.

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    Tolles Buch mit Wiesentricks für Kinder von 0 bis 100 Jahre

    „Hallo“ verlost zum Sommerausklang zehn Exemplare

    Wer dieses Buch zur Hand nimmt, möchte am liebsten sofort losmarschieren und seinen Inhalt in der Natur überprüfen. „Wiesentricks to go“ ist eine toll illustrierte Anleitung zum spielerische Kennenlernen unserer Tier- und Pflanzenwelt. „Angesprochen werden Kinder von 0 bis 100 Jahre,“ sagt der Autor Florian Ryba.